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St. Petersburg | 2009 | Außen

Staatlich Russisches Museum

1895 wurde das Staatliche Russische Museum St. Peters­burg als Museum des Kaisers Alexander III. und als erstes nationales Museum für die vater­ländische bildende Kunst gegründet. Es befindet sich im klassizistischen Michaels­palais und um­fasst heute die größte und vollständigste Samm­lung der russischen nationalen Kunst vom 13. bis 20. Jahrhundert.

Die Planungen zur Instandsetzung des Michaelspalais begannen bereits 2005. Für das Team aus Architekten, Restauratoren und Mitarbeitern des Museums stand zu dem Zeitpunkt bereits fest, dass bei der Fassadenrenovierung natürliche Materialien zum Einsatz kommen sollten: Dispersions-Silikatfarben haben sich seit Jahrzehnten im Denkmalschutz bestens bewährt. Sie zeichnen sich durch eine hervorragende Haltbarkeit aus und verkieseln durch das natürliche Bindemittel mit mineralischen Unter­gründen. Ein Abblättern ist somit ausgeschlossen.
Zudem sind sie hoch diffusionsfähig - ein Entweichen von Feuch­tig­keit aus dem Mauerwerk ist möglich. Die wasserabweisen­den Eigenschaften sorgen dafür, dass die Fassade nach einem Regen­schauer schnell wieder trocknet und gleichzeitig eine optimale Sauberhaltung der Fassade gewährleistet ist.

Angesichts der hohen Luftverschmutzung, die im Zentrum St. Petersburg vorherrscht, war die Sauberhaltung der Fassade ein absolut wichtiger Aspekt. Kieselit-Fusion konnte dazu doppelt punkten: Zum einen durch die extrem hohe Strapazierfähigkeit, die mit der Nassabriebklasse 1 einzigartig im Silikatbereich ist, und zum anderen durch die photokatalytische Wirkung (spe­zielle Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass leichte Verschmutzungen an der Fassade mit Hilfe von Lichteinwirkung zersetzt werden).